Vielen Dank

Wir danken Ihne allen ganz herzlich für Ihre Unterstützung bei unserem Sponsorenlauf. Insgesamt kamen 9’712 Franken zusammen, die nun in den nächsten Jahren den Schülerinnen und Schülern zugute kommen werden.

 

Der Regierungsrat hat heute Freitag erneut eine Maskenpflicht ab der 5. Klasse beschlossen

Die Maskentragpflicht in Innenräumen von Schulen wird auf Schülerinnen und Schüler ab dem fünften Schuljahr der Primarstufe sowie auf alle Lehrkräfte ausgedehnt. Die Maskentragpflicht gilt auch während des Unterrichts sowie für das administrative Schulpersonal und die Eltern bei Schulbesuchen. Von der Maskenpflicht ausgenommen sind Kindergärten und Klassen bis zum vierten Schuljahr.

Die positiven Coronafälle steigen seit mehreren Wochen leider wieder stark an. Deshalb hat der Gesamtregierungsrat für die Volkschule neue Massnahmen beschlossen. Ab Montag, 29. November 2021, gilt in den Innenräumen der Schule wieder eine generelle Maskentragpflicht. Einzig Kindergarten- und Schulkinder bis zur vierten Klasse sind von dieser Maskentragpflicht ausgenommen. Kinder ab der 5. Klasse sowie alle weiteren Personen müssen in der Schule wieder eine Maske tragen. Diese Massnahme ist vorläufig befristet bis am 24. Januar 2022 in Kraft.

 

Die Schülerinnen und Schüler können die Masken kostenlos an der Schule beziehen. Das Tragen von eigenen Schutzmasken ist ebenfalls erlaubt. In den von den Gemeinden organisierten Schülertransporten müssen Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse Masken tragen. Aufgrund der epidemiologischen Situation sind Schulbesuche für Eltern und Angehörige aktuell nicht angezeigt. In dringenden Fällen ist ein Schulbesuch nach erfolgter Kontaktaufnahme mit der zuständigen Schulleitung unter Einhaltung der Maskentragepflicht der besuchenden Person möglich.

 

Bereits in der vergangenen Woche ist das Vorgehen beim Ausbruchstesten angepasst worden. Ist ein Viertel oder mehr einer Klasse positiv getestet, ordnet die Schulleitung Fernunterricht an, bis die erste Ausbruchstestung stattgefunden hat und die Resultate vorliegen. Aufgrund der Zunahme an Covid-Ausbrüchen an Schulen dauert es z.T. länger, bis das Ausbruchstesten stattfinden kann. In der Regel besteht ein Ausbruchstesten aus drei Tests im Abstand von jeweils vier Tagen. Dieses wird vom kantonsärztlichen Dienst angeordnet.

 

Werden bei der ersten Ausbruchstestung weitere Schülerinnen oder Schüler positiv getestet, wird der Fernunterricht bis zur zweiten Testung fortgesetzt. Je nach Resultat werden vom Contact Tracing weitere Massnahmen angeordnet. Eine Klassenquarantäne wird im Einzelfall geprüft und kann angeordnet werden, wenn die Hälfte oder mehr der Schülerinnen und Schüler positiv getestet sind.

 

Wir setzen alles daran, die Schulen offen und den Präsenzunterricht weiterhin aufrechtzuerhalten. Gleichzeitig ist es unser grösstes Anliegen, die Gesundheit aller Schülerinnen und Schüler und des Schulpersonals bestmöglich zu schützen. Die Hygiene- und Abstandsregeln gelten nach wie vor. Falls Ihr Kind Krankheits- oder Erkältungssymptome zeigt, darf Ihr Kind die Schule nicht mehr besuchen und die Lehrperson ist zu informieren. Bitte lassen Sie Ihr Kind testen und achten Sie darauf, dass Ihr Kind erst nach bestätigtem negativem Corona-Test wieder Kontakte zu anderen Kindern oder Erwachsenen hat. Diese Tests, für die kein Zertifikat ausgestellt wird, sind weiterhin gratis. Testorte sind auf www.be.ch/wo-testen-bern aufgeschaltet.

 

Die Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion (GSI) und die Bildungs- und Kulturdirektion (BKD) haben neue Schwellenwerte definiert, um den überall steigenden Corona-Fallzahlen auch im Schulumfeld zu begegnen.

Vermehrt Fernunterricht

Ist mindestens ein Viertel der Schülerinnen und Schüler einer Klasse positiv getestet, ordnet die Schulleitung Fernunterricht an. Das Ausbruchstesten wird aktiviert. Aufgrund des allgemeinen Anstiegs der Fallzahlen kommt es auch zu einer merklichen Zunahme an Covid-Ausbrüchen an Schulen. Es dauert in einigen Fällen länger, bis das Ausbruchstesten stattfinden kann. Daher sollen die Schulleitungen – nach Rücksprache mit dem Schulinspektorat – den Fernunterricht bereits von sich aus anordnen. Werden bei der ersten Ausbruchstestung weitere Schülerinnen oder Schüler positiv getestet, wird der Fernunterricht bis zur zweiten Testung fortgesetzt. Je nach Resultat werden vom Contact Tracing weitere Massnahmen angeordnet. Eine Klassenquarantäne wird im Einzelfall geprüft und kann angeordnet werden, wenn die Hälfte oder mehr der Schülerinnen und Schüler positiv getestet sind.

Testen auch an schulfreien Nachmittagen – Zwischenbilanz Ausbruchstesten

Seit dem Ende der repetitiven Testungen in den Schulen Anfang September 2021 wurden bei 177 Ausbrüchen in rund 200 Klassen Ausbruchstestungen durchgeführt. Dabei wurden bis heute 289 positive Personen gefunden, wobei manche Ausbruchstestungen derzeit noch nicht abgeschlossen sind. Ausbruchstestungen werden jeweils zwei bis dreimal in einem Abstand von vier bis fünf Tagen wiederholt. Um das Ausbruchstesten künftig noch rascher durchzuführen, werden nötigenfalls Testungen neu auch an Nachmittagen durchgeführt. Es kann daher vorkommen, dass die Testungen in die unterrichtsfreie Zeit fallen.

Nach anderthalb Monaten mit Ausbruchstestungen an Schulen zeigen sich im Kanton Bern im schweizweiten Vergleich keine Unterschiede in der epidemiologischen Entwicklung bei den 10- bis 19-Jährigen. Dieser Vergleich belegt, dass der Wechsel vom Massentesten zum Ausbruchstesten gerechtfertigt war, weil die Ressourcen heute gezielter eingesetzt werden können.

Kränkelnde Kinder nicht in die Schule schicken und testen lassen

Eltern sollten Kinder mit Krankheits- oder Erkältungssymptomen nicht in die Schule schicken und erst nach bestätigtem negativem Corona-Test wieder Kontakte zu anderen Kindern oder Erwachsenen zulassen. Auch Eltern und Geschwister sollten sich schon beim Auftreten von geringen Symptomen testen lassen. Diese Tests, für die kein Zertifikat ausgestellt wird, sind weiterhin gratis. Testorte sind auf www.be.ch/wo-testen-bern aufgeschaltet.

Die GSI bittet die gesamte Bevölkerung, sich weiterhin strikte an die Distanz- und Hygienemassnahmen zu halten. Die Übertragung des Corona-Virus geschieht unbemerkt und sehr rasch, sei dies durch die Atemluft (Aerosole) oder durch Tröpfchen auf den Händen oder an Gegenständen. Eine strikte Handhygiene und das Tragen von Masken, dort wo es nötig ist, helfen sehr, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Häufiges Stosslüften in Innenräumen nicht unterlassen.

Damit die steigenden Fallzahlen nicht direkt auf die Anzahl Spitaleinweisungen durchschlagen, empfiehlt die GSI, sich gegen schwere Krankheitsverläufe impfen zu lassen. Eine Impfung ist der beste Weg, schwere Krankheitsverläufe möglichst zu verhindern. Alle zurzeit beatmeten Patientinnen und Patienten auf den Intensivstationen sind nicht geimpft. Impforte sind auf www.be.ch/wo-impfen-bern aufgeschaltet.

 

 

Elternbrief mit neusten Informationen zum Ausbruchstesten nach den Herbstferien.

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