Aktuelle Corona Massnahmen in der Volksschule

Aktuelle Corona-Massnahmen im Schulalltag

 

Leider hat die aktuell Corona-Situation weiterhin massgeblich Einfluss auf den Schulalltag. Die Gesundheitsdirektion des Kantons Bern (GSI) hat in neuen Vorgaben festgelegt, wie künftig mit dem Auftreten von positiven Corona-Fällen in den Schulen des Kantons Bern umgegangen wird. Nach wie vor bleibt das Ziel, der Pandemie ohne Schulschliessungen beizukommen. Ihr Kind soll die Bildung erhalten, die ihm zusteht – trotz der widrigen Umstände.

 

Wenn Ihr Kind positiv auf das Corona-Virus (SARS-CoV-2) getestet wurde (keine Selbsttests!), melden Sie dies bitte so rasch wie möglich der Schule (Klassenlehrperson oder Schulleitung). Das positiv getestete Kind sowie seine Geschwister dürfen den Unterricht nicht mehr besuchen.

 

Die positiven Coronafälle steigen seit mehreren Wochen leider wieder stark an. Deshalb hat der Gesamtregierungsrat für die Volkschule neue Massnahmen beschlossen:

Ab Montag, 29. November 2021, gilt in den Innenräumen der Schule wieder eine generelle Maskentragpflicht. Einzig Kindergarten- und Schulkinder bis zur vierten Klasse sind von dieser Maskentragpflicht ausgenommen. Kinder ab der 5. Klasse sowie alle weiteren Personen müssen in der Schule wieder eine Maske tragen. Diese Massnahme ist vorläufig befristet bis am 24. Januar 2022 in Kraft.

 

Die Schülerinnen und Schüler können die Masken kostenlos an der Schule beziehen. Das Tragen von eigenen Schutzmasken ist ebenfalls erlaubt.

Aufgrund der epidemiologischen Situation sind Schulbesuche für Eltern und Angehörige aktuell nicht angezeigt. In dringenden Fällen ist ein Schulbesuch nach erfolgter Kontaktaufnahme mit der zuständigen Schulleitung unter Einhaltung der Maskentragepflicht der besuchenden Person möglich.

 

Wir setzen alles daran, die Schulen offen und den Präsenzunterricht weiterhin aufrechtzuerhalten. Gleichzeitig ist es unser grösstes Anliegen, die Gesundheit aller Schülerinnen und Schüler und des Schulpersonals bestmöglich zu schützen. Die Hygiene- und Abstandsregeln gelten nach wie vor. Falls Ihr Kind Krankheits- oder Erkältungssymptome zeigt, darf Ihr Kind die Schule nicht mehr besuchen und die Lehrperson ist zu informieren. Bitte lassen Sie Ihr Kind testen und achten Sie darauf, dass Ihr Kind erst nach bestätigtem negativem Corona-Test wieder Kontakte zu anderen Kindern oder Erwachsenen hat. Diese Tests, für die kein Zertifikat ausgestellt wird, sind weiterhin gratis.

Testorte sind auf www.be.ch/wo-testen-bern aufgeschaltet.

 

 

Massnahmen bei positiv getesteten Personen

 

Eine positiv getestete Person in einer Klasse:

Die Person geht in Isolation. Für die Klasse sind keine weiteren Massnahmen nötig.

 

Zwei bis drei positiv getestete Personen innert 5 Tagen in einer Klasse:

Alle Schülerinnen, Schüler und Lehrpersonen der Klasse werden in der Schule obligatorisch zwei Mal getestet (Einzel-PCR-Speicheltests). Dies gilt auch für Kindergartenkinder. Geimpften oder seit mehr als drei Monaten genesenen Personen wird die Beteiligung an den Durchtestungen dringend empfohlen, da sie das Virus auch übertragen können. Sie bleiben jedoch von Quarantäne-Massnahmen befreit.

 

Die Tests werden in der Schule möglichst während des Unterrichts durchgeführt. Allerdings müssen aufgrund der hohen Fallzahlen Durchtestungen teilweise auch an freien Nachmittagen stattfinden. Schülerinnen und Schüler müssen nicht zuhause auf das Testergebnis warten und können weiterhin regulär in die Schule gehen, ausser wenn sie Symptome haben.

Ab vier positiv getesteten Personen in einer Klasse wird eine Quarantäne für die ganze Klasse angeordnet. Testungen sind dann nicht mehr nötig.

 

 

Während des Ausbruchs in der Schule Kontakte reduzieren

Während eines Ausbruchs (2-3 positiv getestete Personen innert 5 Tagen) und bis zum Abschluss des Ausbruchstestens empfehlen wir ihrem Kind, die Kontakte ausserhalb der Schule möglichst zu reduzieren, um eine weitere Verbreitung des Virus zu vermeiden (möglichst keine Sporttrainings, Mitmachen in Chören, Musikvereinen etc.). Unbedingt zu vermeiden sind in dieser Zeit Kontakte zu besonders gefährdeten Personen (z.B. in Alters- und Pflegeheimen etc.).

Quarantäne in besonderen Fällen

Für enge Kontaktpersonen von positiv Getesteten in der Schule werden weiterhin Quarantänen ausgesprochen.

 

 

Fragen & Antworten:

 

Was bedeuten obligatorische Tests?

Bei zwei oder drei Corona-Fällen in einer Klasse (innerhalb von 5 Tagen) ordnet der kantonsärztliche Dienst zwei obligatorische Tests (Einzeltests) für die ganze Klasse an. Dies geschieht mit einem Intervall von in der Regel 4 Tagen. Damit können weitere angesteckte Schülerinnen und Schüler rasch erkannt und isoliert werden. Negativ getestete Schülerinnen und Schüler können weiterhin den Unterricht besuchen (ab 5. Klasse mit Schutzmaske). Nur so können Klassenquarantänen vermieden werden.

 

Wenn ein Kind oder seine Eltern den Test ablehnen, kann das Risiko einer Ansteckung und allfälligen Übertragung an andere Kinder durch dieses Kind nicht ausgeschlossen werden. Der Kanton ordnet dem Kind daher eine Quarantäne von 10 Tagen an. Die Dauer von 10 Tagen gilt ab dem letzten Schultag, an dem das Kind mit einem positiv getesteten Kind in der Schule war. In dieser Ausbruchssituation muss ein normaler Schulkontakt bereits als Kontakt mit Ansteckungsrisiko betrachtet werden.

 

Geimpften und vor über 3 Monaten genesenen Personen wird eine Teilnahme an den Ausbruchstestungen ebenfalls dringend empfohlen, sie sind jedoch von Quarantänemassnahmen ausgenommen. Wir bitten Sie, sich in jedem Fall trotzdem zu registrieren, sodass wir vollständige Klassenlisten haben. Bitte informieren Sie die Schulleitung oder das Testteam falls Ihr Kind geimpft oder genesen ist.

 

Wie und wann erfahren Eltern, ob ein obligatorischer Test durchgeführt wird?

Sie werden von der Schule über den obligatorischen Test informiert. Sie erhalten zudem Informationen von der Testkoordination und geben per Handy auch die persönlichen Daten Ihres Kindes ein, damit die Tests korrekt bearbeitet werden können.

 

Welche Testmethode wird angewandt?

Getestet wird wie bisher mit einer Speichelprobe (mit Wasser und etwas Kochsalz). Der Test wird während den Unterrichtszeiten durchgeführt.

 

 

Wie geht es dann weiter?

Die Speicheltests werden in der Schule durch ein mobiles Testteam abgenommen.

Die Schülerinnen und Schüler bleiben in der Schule und müssen nicht mehr zuhause auf das Testergebnis warten.

Das Resultat des Tests Ihres Kindes wird Ihnen direkt via SMS mitgeteilt.

 

Wird Ihr Kind positiv getestet, müssen Sie es möglichst rasch von der Schule abholen. Es muss sich 10 Tage in Isolation begeben. Das Contact Tracing wird Sie kontaktieren.
Sie leiten bei einem positiven Testergebnis die Meldung sogleich weiter an die Klassenlehrperson. So weiss die Schule, dass ihr Kind nun 10 Tage in Isolation zuhause bleiben wird.

 

Wird Ihr Kind negativ getestet, besucht es weiterhin die Schule und nimmt nach ca. 4 Tagen erneut am obligatorischen zweiten Test teil. Der Ablauf und das weitere Vorgehen sind gleich wie beim ersten Test. Auch bei der zweiten Testung negativ getestete Schülerinnen und Schüler besuchen weiterhin die Schule, solange keine Klassenquarantäne angeordnet wird.

 

Wie werden die Resultate mitgeteilt?

Für die Tests registrieren die Eltern ihr Kind per Mobiltelefon (siehe oben). Die Resultate werden den Eltern wiederum persönlich per SMS mitgeteilt.

Die Schulleitung wird vom Kantonsärztlichen Dienst über die Gesamtanzahl positiver und negativer Tests informiert.

 

Was kostet Sie das?

Die Testungen sind gratis.

 

Was geschieht, wenn eine Klassen-Quarantäne angeordnet wird?
Ab vier positiv getesteten Personen in der Klasse wird eine Klassenquarantäne angeordnet. Sie erhalten dann eine persönliche Quarantäne-Anordnung für Ihr Kind vom Kantonsärztlichen Dienst mit allen zugehörigen Informationen.

 

 

 

Weitere Hinweise

  • Die grundlegenden Hygienemassnahmen werden in den Klassen weiterhin eingeübt und praktiziert. Dabei ist wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler mit zunehmendem Alter verstärkte Eigenverantwortung zu ihrem Verhalten übernehmen.
  • Exkursionen und Veranstaltungen bieten den Schülerinnen und Schülern unvergessliche Erlebnisse. Sie können unter Beachtung der Vorsichtsmassnahmen durchgeführt werden. Die Schule hat dazu ein Schutzkonzept erarbeitet. Sämtliche Anlässe werden mit Blick auf die aktuelle Situation regelmässig überprüft. Sie werden nur durchgeführt, wenn sie die Schutzkonzepte, die Bedingungen des Kantons und die Vorgaben der Bildungsdirektion erfüllen. Absagen können auch kurzfristig erfolgen.

 

Elternbrief mit neusten Informationen zum Ausbruchstesten nach den Herbstferien.

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Herzlichen Dank

Wir danken Ihne allen ganz herzlich für Ihre Unterstützung bei unserem Sponsorenlauf. Insgesamt kamen 9’712 Franken zusammen, die nun in den nächsten Jahren den Schülerinnen und Schülern zugute kommen werden.